Datum Film Land/Jahr Regie
29.11.2013 Der Mann ohne Vergangenheit Finnland 2002 Aki Kaurismäki
10.01.2014 Séraphine Frankreich/Belgien 2008 Martin Provost
07.02.2014 Out of Rosenheim Deutschland/USA 1987 Percy Adlon
28.03.2014 yo también Spanien 2009 Alvaro Pastor/Antonio Naharro

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Türöffnung:          jeweils 19.30 Uhr
Filmstart:             jeweils 20 Uhr

Eintrittspreise:      Einzeleintritt: 25 Franken (inklusive Getränke und Snacks)
                              Saisonkarte: 80 Franken (inklusive Getränke und Snacks)

Die Film- und Tonrechte sind gewährleistet.

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Freitag, 29. November 2014, 20 Uhr

Der Mann ohne Vergangenheit
The Man without a past

Originaltitel: Mies vailla menneisyyttä

Von Aki Kaurismäki, mit Markku Peltola, Kati Outinen

Ein Mann (Markku Peltola) kommt mit dem Zug in Helsinki an, wird kurz darauf überfallen und bewusstlos geschlagen. Als er im Krankenhaus wieder zu sich kommt, hat er sein Gedächtnis verloren. Nicht einmal an seinen Namen kann er sich erinnern. In einer Container-Siedlung beginnt er ein neues Leben. Während ihm als Namenlosen von den Behörden nur Steine in den Weg gelegt werden, findet er hauptsächlich unter den sozial Schwachen und Armen Hilfe, mit Kleidern versorgt von der Heilsarmee und bald auch mit der scheuen Liebe einer Heilsarmistin (Kati Outinen). Mit Zähigkeit, Fantasie und Überlebenswillen kehrt er ins Leben zurück. Bis er, versehentlich eines Banküberfalls verdächtigt, identifiziert wird. Muss er nun zurück in seine frühere Welt, an die er sich immer noch nicht erinnern kann?

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Freitag, 10. Januar 2014

Séraphine

von Martin Provost,
mit Yolande Moreau

Der deutsche Kunstsammler Wilhelm Uhde siedelt 1912 von Paris in die französische Provinzstadt Senlis über, um sich vom hektischen Grossstadtleben zu erholen und in Ruhe schreiben zu können. Seine neue Putzfrau Séraphine Louis, eine unscheinbare Frau in mittleren Jahren, ist sehr eigenwillig, spricht mit Bäumen und wird in Senlis für ihre Eigenheiten von den meisten belächelt. Eines Tages findet Uhde ein Bild, das Séraphine in ihrer Freizeit gemalt hat. Er ist sofort von ihrem ungewöhnlichen Stil überzeugt und will sie unbedingt fördern, wie er es bereits mit Pablo Picasso und Henri Rousseau getan hat.

Mit «Séraphine» gelingt Martin Provost ein überzeugendes filmisches Porträt der wichtigen, aber immer noch weitgehend unbekannten Künstlerin Séraphine Louis – einer der zentralen Vertreterinnen der „Naiven Kunst“. In Frankreich avancierte der Film innert kurzer Zeit zum Publikumsliebling und gewann 2009 sieben César - darunter diejenigen für die Beste Regie, das Beste Drehbuch sowie den Besten Film. Yolande Moreau gewann für ihre zu recht gefeierte Interpretation der Séraphine den César für die Beste Hauptdarstellerin.

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Freitag, 7. Februar 2014

Out of Rosenheim

von Percy Adlon, mit Marianne Sägebrecht

So hatte Jasmin Münchgstettner sich ihre Amerika-Reise nicht vorgestellt: Nach einem heftigen Streit mit ihrem Mann hat der sie kurzerhand ausgesetzt. Verloren steht sie nun in ihrem Lodenkostüm inmitten der Mohave Wüste. Einen beachtlichen Fußmarsch später stösst sie in der Einöde auf einen Schnellimbiss von märchenhaft chaotischem Zuschnitt. Hier herrscht Brenda, eine ewig zeternde Farbige, die unter Dauerstress steht. Sie begegnet der seltsamen Fremden zunächst mit unverhohlenem Misstrauen. Doch dann beginnt diese mit bayerischer Gründlichkeit, den heruntergekommenen Laden auf Vordermann zu bringen. Und erobert sich schnell die Herzen der Anwohner und Fernfahrer. Eines Tages aber entdeckt der Sheriff, dass Jasmins Besuchervisum abgelaufen ist. Die "Abschiebung" nach Bayern scheint unausweichlich ...

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Freitag, 28. März 2014

yo también

Von Álvaro Pastor und Antonio Naharro
mit Lola Dueñas und Pablo Pineda

Daniel ist es gewöhnt, dass andere ihm wenig zutrauen und ihn verstohlen verschämt anschauen. Er ist mit dem Down-Syndrom zur Welt gekommen. Jetzt, mit 34 Jahren, hat er ein Studium mit Auszeichnung abgeschlossen. Das hätte wirklich niemand für möglich gehalten. Voller Energie, Lust und Freude beginnt er seinen neuen Job und trifft doch wieder auf alte Vorbehalte. Als sich zwischen ihm und seiner Kollegin Laura eine intensive Freundschaft entwickelt. Die Ablehnung, auf die ihre Freundschaft stösst, führt diese beiden Seelen noch enger zusammen: Sie verlieben sich unerwartet und überraschend für sie selbst und unvorstellbar für alle anderen.

Die Handlung des Films orientiert sich frei an der Lebensgeschichte des Hauptdarstellers Pablo Pineda, der als erster Mensch mit Down-Syndrom einen Universitätsabschluss schaffte.

 
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