Datum Film Land/Jahr Regie
07.10.2011 Das Mädchen mit dem Perlenohrring Grossbritannien 2003 Peter Webber, mit Scarlett Johansson
18.11.2011 Basquiat USA 1996 Julian Schnabel
17.02.2012 Goya Spanien 1999 Carlos Saura
23.03.2012 Frida USA, Kanada, Mexiko 2003 Julie Taymor, mit Selma Hayek

Türöffnung:          jeweils 19.30 Uhr
Filmstart:             jeweils 20 Uhr

Eintrittspreise:      Einzeleintritt: 25 Franken (inklusive Getränke und Snacks)
                              Saisonkarte: 80 Franken (inklusive Getränke und Snacks)
  
 

Freitag, 7. Oktober 2011, 20 Uhr

Girl with a Pearl Earring
(Das Mädchen mit dem Perlenohrring)

Regie: Peter Webber
mit Scarlett Johansson, Colin Firth und Tom Wilkinson

Der Film des britischen Regisseurs Peter Webber aus dem Jahr 2003 basiert auf dem gleichnamigen Roman von Tracy Chevalier. Webber setzt die frei erfundene Geschichte hinter dem wohl bekanntesten Bild des holländischen Malers Jan Vermeer spannend und kunstvoll in Szene. Beeindruckend, wie die junge Scarlett Johannsen das introvertierte Hausmädchen Griet spielt.

Im 17. Jahrhundert wird die 17-jährige Griet, nachdem ihr Vater sein Augenlicht verlor, als Hausmädchen bei dem berühmten Maler Jan Vermeer eingestellt. Der Meister zeigt sich von dem durchaus klugen Mädchen angetan, macht sie mit der Welt der Malerei vertraut und erteilt ihr die Aufgabe, seine Farben anzumischen. Schließlich soll ihm Griet auf Wunsch seines Mäzens Pieter Van Ruijven für ein Bild Modell sitzen. Dies wiederum führt zu Konflikten mit Vermeers Ehefrau, deren Tochter, der Schwiegermutter und der Magd. Zu allem Überfluss hat es auch noch Van Ruijven auf Griet abgesehen.

  
 

Freitag, 18. November 2011

Basquiat

Regie: Julian Schnabel
mit Jeffrey Wright, Claire Forlani, David Bowie, Dennis Hopper

Der Film schildert die Lebensgeschichte von Jean-Michel Basquiat (Jeffrey Wright). Der 1960 als Sohn eines Haitianers und einer Puertoricanerin in New York City geborene Basquiat besprayte als Graffiti-Künstler mit dem Pseudonym „SAMO“ Wände im Süden von Manhatten und erlangte lokale "Berühmtheit". Sein Aufstieg in der New Yorker Kunstszene gipfelte in der Bekanntschaft mit Andy Warhol (David Bowie) und des Galeristen Bruno Bischofberger (Dennis Hopper). Exzessiver Drogenkonsum bedingten den psychischen Niedergang, welcher schließlich in seinem frühen Tod mit 27 Jahren kulminiert.

  
 

Freitag, 17. Februar 2012

Goya en Burdeos
(Goya in Bordeaux)

Regie: Carlos Saura
mit Francisco Rabal, José Coronado, Maribel Verdu, Dafne Fernandez

Ausgehend von seinen letzten Tagen im Exil in Bordeaux, erzählt der Film Auszüge aus dem Leben des Malers Francisco de Goya. Goya, ein alter nörgelnder und kranker Mann, lebt mit seiner Lebensgefährtin Leocadia und seiner Tochter Rosarito in Bordeaux. Er erzählt seiner Tochter Geschichten seines bewegten Lebens, in dessen Mittelpunkt die wesentlichen Ereignisse stehen, die Leben und Kunst des Malers geprägt haben: seine krankheitsbedingte Taubheit, die traumatischen Kriegserlebnisse von 1808 und die Liebe zu Cayetana, der Herzogin von Alba. Der Regisseur Carlos Saura hat das Leben des Malers in eine künstlerische Form gebracht, hat Sequenzen aus Goyas Leben mit dessen Bildern verschmelzen lassen. Er zeichnet damit das Bild eines Künstlers, der als Humanist schonungslos die menschlichen Schwächen seiner Zeitgenossen karikierte, der aber selbst im Leben jenen Schwächen mitunter erlag und als Hofmaler seine Zwecke verfolgte.

  
 

Freitag, 23. März 2012

Frida

Regie: Julie Taymor
mit Salma Hayek, Alfred Molina

In den frühen 1920er-Jahren rammt in Mexiko Stadt ein Autobus eine Strassenbahn. Die Gymnasiastin Frida Kahlo wird dabei von einer Haltestange durchbohrt und schwer verletzt. Ans Bett gefesselt beginnt die junge Frau zu malen. Ihre Träume, Sehnsüchte und insbesondere ihre Schmerzen verarbeitet sie in leidenschaftlichen, unverblümten Ölgemälden. Später heiratet Frida Kahlo den bekannten Maler Diego Rivera. Seine Eskapaden machen ihr zeitlebens zu schaffen, ebnso wie ihre gesundheitlichen Probleme. "Das malerische Portrait ist eine Verneigung, vermag aber Frida Kahlos Kunst und der Frau selbst, einem Freigeist im Gefängnis eines geschundenen Körpers, kaum gerecht zu werden", schreibt ein Kritiker. Nichtsdestotrotz, Salma Hayek geht in der Rolle der Frida richtig auf.

Die Film- und Tonrechte sind gewährleistet.

 
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